Grenzenlos
Typ:
spielerisch
Keiner da und trotzdem nicht allein,
ein Gefühl, so neu und schön!
Niemand, der mir Fragen stellt,
und mich mit seinem Unsinn quält.
Vornehm bleibt die Zeit im Dorf,
die Ruhe tut ein Übriges.
Hoch droben, nah dem Gipfelkreuz,
da, wo die Alm nach Urlaub schmeckt.
Nur die Sonne schmust ganz sanft mit mir,
das Gras ist warm und weich.
Der Halm, der mich so keck berührt,
spielt mit seinem Freund, dem Wind.
Da ist der kleine Schmetterling,
wie er nach seinen Blumen sucht.
So bunt, so schön,
so leis, so leicht.
Schatten spendend alte Bäume,
die rauschend sich verstehen.
Die Quelle sprudelt silberhell,
macht sich auf den schnellen Weg ins Tal.
Flugs vorbei an manchem Stein
murmelt das Bächlein sich zum Wasserfall,
und fällt in den smaragd`nen See,
der grad so rein und klar wie seine Quelle ist.
Was mich hier bewegt ist angenehm
kein Gedanke hat mehr Platz und –
einfach lass ich los und unbeschwert
laden mich die weißen Wolken ein.
Wohin es geht ist mir egal,
da ist kein Fahrplan weit und breit.
Nie hätt ich gedacht,
wie einfach schön das Fliegen ist.
Gefühl und Phantasie begleiten mich,
woll’n auch nicht mehr zurück.
Die Grenzen, die mir als Mensch gesetzt,
die gelten wohl für mich nie mehr.
Und unten seh‘ ich meinen Körper liegen,
nur die Sonne schmust ganz sanft mit ihm,
das Gras ist warm und weich,
der Halm, der ihn so keck berührt.
